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Ben Becker

Fieber - Ben Becker spricht Klaus Kinski
Ben Becker schliesst die Lücke, die Klaus Kinski in der ernsten Literaturrezitation gelassen hat: Er spricht die Gedichte eines jungen, angreifbaren Kinski.
Die Gedichte, vor 50 Jahren in einer aufwühlenden Phase geschrieben, zeigen einen  klagenden jungen Dichter. Sie sind voller Verzweiflung und Abschaum. Kinski sucht Antworten auf die grossen Fragen des Lebens - gedemütigt feststellend, dass es für ihn keine geben wird. In tiefer Demut bittet er Gott ihm zu helfen "die Zwischenzeiten auszutragen".
Ben Becker, grosse Erfolge gefeiert mit Filmen wie "Commedian Harmonists", "Schlafes Bruder", oder als Titelfigur in "Berlin Alexanderplatz" am Gorki Theater, ist die ideale Besetzung für Kinskis Gedichte. Er - genauso wie Kinski - ist ein Rebell, der öffentliche Auseinandersetzungen und Skandale nicht scheut. Provokant äussert er seine Anliegen, ohne sich um das Bild, das sich die Menschen von ihm machen, zu kümmern. Ben Becker lässt sich in keine Schublade pressen. Hemmungslos und sanft ist er zugleich. Wie sein Bruder im Geiste - Kinski.
Mit der Interpretation von Kinskis Gedichten nimmt Ben Becker eine schwierige Aufgabe an  Es gelingt ihm wieder einmal mehr sein Talent zu beweisen. Eindrucksvoll versteht er es Gedichte aus der Sammlung "Fieber-Tagebuch eines Aussätzigen" Eichborn Verlag - kürzlich im erschienen - zu beleben. Stets findet er einen überzeugenden Ton für Kinskis vorherrschende Verfassung. Die Stimme, tief und prägnant, lässt ihn dämonisch, empört und aufschäumend eben so wie zerbrechlich, schwach und in sich erklingen. Die Musik zur CD  „Fieber-Ben Becker spricht Klaus Kinski (BMG) steuert Alexander Hacke bei. Sie harmonisiert mit Ben Beckers Sprache. Ruhige Windspiele wechseln mit peitschenden Schlägen ab. Vor allem die Tracks "Orient" und "Geniales Fieber" erzeugen kräftige Bilder.
Welche bedeutende Lücke hinterliess Kinski ! Würde er Ben Becker hören und sehen - er hätte bestimmt nicht gesagt: "Ich muß weg von hier!!". Selten hat es in der deutschen Sprache eine Sprachmächtigkeit und Wortgewalt von diesem Rang gegeben. Das nun bei BMG / singsing vorgelegte Werk ist ein absolutes Muss für jeden Freund musisch/verbaler Sinnlichkeit!
So wie es jetzt Ben Becker mit Kinskis Texten tut, die bei ihm gut aufgehoben sind, wohl auch deshalb, weil eine ungeheure Präsenz zu den Eigenschaften des Verfassers wie des Interpreten zählt. Mal leise, häufiger aber mit Wucht und auch mit Pathos trägt Becker die Texte vor, begleitet von den Kompositionen Alexander Hackes, die mal ruhig, mal ruppig dem Charakter des jeweiligen Gedichts entsprechen. Im Hintergrund prangt das Bild des jungen Kinski und erinnert daran, dass es ein Mittzwanziger war, der diese Texte schrieb. Ein junger Mensch, der noch den gerechten Zorn der Unschuld empfand. Der provozierte, aber dabei doch so verletzlich war. Das ist wahrscheinlich, was die Texte - trotz mancher Derbheit - so anrührend macht. Ben Becker ist der richtige Interpret dafür, zumal er über eine wunderbare Stimme verfügt. Und vielleicht hat er Kinski aus der Seele gesprochen.

DIE BIBEL - Eine gesprochene Symphonie
Ben Becker hat seinen langjährigen Wunsch die Bibel zu lesen, in die Tat umgesetzt. Gemeinsam mit seiner "Zero Tolerance Band" und dem Deutschen Filmorchester Babelsberg entstand eine atemberaubende zweistündige konzertante Performance bestehend aus Bibeltexten des alten und neuen Testamentes getragen durch eigens neu komponierte und neu bearbeitete klassische Musik z.B. von von Gustav Malher und Pop Klassikern von z.B. Johnny Cash, Elvis Presley und Dolly Parton.
Ben Becker schöpft in "Die Bibel - eine gesprochene Symphonie" seine verbale Darstellungskraft voll aus und zieht mit der markanten Schwere seiner Stimme sein Publikum buchstäblich in den Bann des meist gelesenen Buches aller Zeiten. Nach dem Besuch einer Probe schrieb "Die Welt": "...(Ben Becker) liest ... geschickt gekürzte Passagen aus der Schöpfungsgeschichte und anderen "Greatest Hits" des Alten Testaments. Adam und Eva, Noah, Kain und Abel, Moses und Hiob haben ihre Auftritte, und vor allem die Story des in seiner Angst und Rachsucht so zutiefst menschlichen Jona wird ganz wunderbar anschaulich...". Gemeinsam mit dem Erfolgsproduzenten Dieter Falk wird eine aufwendig eingespielte Doppel-CD produziert. Noch vor der Bühnenpremiere werden CD und Buch begleitet von einer umfangreichen bundesweiten Medienarbeit im Sommer 2007 erscheinen.

Alfred Döblins  BERLIN - ALEXANDERPLATZ
Alfred Döblins berühmtester Roman, die Geschichte vom Franz Biberkopf, als außergewöhnliches Hörbuch.
Mit Bravour spielte Ben Becker den Franz Biberkopf in Döblins Meisterwerk „Berlin Alexanderplatz“ am Maxim Gorki Theater Berlin. Die Berliner Morgenpost schrieb: „Dieser Biberkopf hat sich gewaschen. Ben Becker: ein darstellerisches Kraftwerk... Die Aufführung des Jahres.“
Die Chronik eines Untergangs. Nach vier Jahren Gefängnis steht Biberkopf endlich im Herzen der Stadt. Er will sich ehrlich sein Geld verdienen und gerät an den Falschen, durch die Schuld des Ganoven Reinhold verliert er einen Arm, wird Lude, findet endlich einen Menschen, den er lieben kann – Mieze. Alles scheint gut zu werden – doch dann bringt Reinhold Mieze um und beschuldigt Biberkopf.
Franz Biberkopf möchte groß sein und scheitert an den kleinen Verhältnissen, möchte ein anständiges Leben führen und landet im Gefängnis, ist ein Kerl, der zum Tier werden kann, und doch ungemein verletzlich, möchte lieben und wird als Mörder der Geliebten bezichtigt.
Für den Patmos Verlag schlüpfte Ben Becker noch einmal in diese Rolle. Entstanden sind ein außergewöhnliches Hörbuch und eine fesselnde szenisch, musikalische Lesung – eine meisterhafte Interpretation der Geschichte vom Franz Biberkopf.
Pressestimmen :
FAZ vom 7.10.2003: - “Beckers gesprochener Bieberkopf ist von atemberaubender Komplexität (...) er erzählt die Begebenheiten und Umstände mit höchster Konzentration und unter Verzicht auf schauspielerische Mätzchen. Er vertraut auf den tragenden Charakter seiner Stimme.”
Gert Scobel in: bücher, bücher vom 8.11.2003: -  "... Sondern bravourös gelesen. Was Ben Becker mit der Stimme macht, die in verschiedene Personen schlüpft und vor allem in das Innere von Franz Biberkopf, der Hauptfigur (...): All das ist wirklich großartig. (...) ein dramatisches Zeitdokument, ein Erlebnisbericht, frisch wie er nur sein kann.”

Jack Londons  DER SEEWOLF
Inhalt:
Der Schriftsteller Humphrey Van Weyden wird als Schiffbrüchiger von dem Robbenfänger »Ghost« gerettet. Deren Kapitän ist der brutale und unberechenbare Wolf Larsen, für den nur das Recht des Stärkeren gilt. Er degradiert van Weyden zum Küchenjungen, anstatt ihn im nächsten Hafen an Land zu lassen. Van Weyden ist zugleich fasziniert und abgestoßen von der Persönlichkeit Larsens. Als die Schiffbrüchige Maud Brewster an Bord kommt, beginnt ein Kampf der beiden unterschiedlichen Männer um die Frau...
Bens erstes Hörbuch “Fieber – Ben Becker spricht Klaus Kinski” wurde bereits von Peter Geyer (Die Audiothek) produziert; beide möchten mit dem “Seewolf” an den einstigen Verkaufs- und PR-Erfolg anknüpfen. Und wer könnte dem rauen Seebär Wolf Larsen eine Stimme geben wenn nicht Ben Becker?

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