Irmgard Knef

 

 

 

Was bedeuten 10 Minuten im Vergleich zur Ewigkeit? In Irmgard's Falle fast ein ganzes Leben. Definierte dieser kleine Zeitverzug bei der Geburt der Zwillingsschwestern doch unverkennbar die schräge Parallelität, in der das weitere gemeinsame Leben der beiden verlaufen sollte: Irmgard stetig einen kleinen Schritt hinter der großen Schwester und immer weiter von ihr weg.

Mit tragikomischer Süffisanz, gespickt mit schwesterlich umgetexteten original Knef-Chansons, schildert Irmgard ihren Weg von der ewig Zweiten im Bunde aus dem Schattendasein heraus bis hin zu ihrem unterhaltsamen Bühnen-Coming Out als

Ich, Irmgard Knef.
Nach dem Tod Hildegard Knef's wurde das Programm überarbeitet und das traurige Ereignis in das Stück mit einbezogen

 

 

Neues Programm „HIMMLISCH!"
Es ist soweit - im September 2008 vollendet Irmgard nach über zehn Jahren furioser Alterskarriere mit dem neuen vierten Programm „HIMMLISCH! - Ewigkeit kennt kein Pardon" ihre vierteilige One-Woman-Show-Tetralogie „Der Ring-des Nie-Gelungenen" .

Nach „Ich Irmgard Knef“ ( 1999), „Schwesterseelenallein“ (2002) und „Die letzte Mohikanerin“ (2005) macht sich die rüstige 83jährige Grande Dame des halbseidenen Showbiss ( Motto: Lieber Southern Comfort als Nordic-Walking) in „Himmlisch“ - Ewigkeit kennt kein Pardon nunmehr endgültige Gedanken um ihre langfristige Zukunft und stellt als überzeugte Skeptikerin die Ewigkeitsangebote der Religionen auf den Prüfstand: Wird sie in absehbarer Zeit Halleluja singen - oder kommt sie doch noch mal wieder, z. B. als Ochse oder heilige Kuh? Wie nichtig ist im Nirwana das Nichts?

Für Irmgard eine Situation wie kurz vor den großen Ferien: Da will man ja auch wissen, wohin die Reise geht. Kann man sich eigentlich auch noch nachträglich für die Mitgliedschaft in einem Club entscheiden und sozusagen kurzfristig umbuchen? Und wie sieht in ihrem Fall eine Reiserücktrittsversicherung aus?

Vorläufig übt Irmgard sich schon mal in der Rolle eines Engel wider Willen, der lieber mit Cole Porter oder Burt Bacharach jazzt, swingt und bluest, als brav die Harfe zu zupfen. Und natürlich eckt sie damit im katholischen Himmel genauso an, wie im islamischen Paradies.

Geradezu verjüngt berichtet Irmgard aus himmlischer Perspektive mit Berliner Schnauze und Knefschem Esprit von ihren Dies- und Jenseits- Erfahrungen, nimmt ihr Publikum mit auf eine kabarettistische Himmelsreise - und präsentiert Songs mit Ewigkeitsanspruch - höllisch gut.


IRMGARD KNEF:
„HIMMLISCH!“ - EWIGKEIT KENNT KEIN PARDON
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Postmortale knefeske Burlesque mit viel Musik
von und mit Ulrich Michael Heissig
Regie: Thomas Engel

Uraufführung: 23.09.08 im altehrwürdigen Düsseldorfer Kom(m)ödchen mit anschliessender Tournee (Frankfurt, Köln, Berlin, München, und, und, und) 

 

 

 

 

 

 

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