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Björn Casapietra

casapietraNicht lange ist es her, da fragte man sich:

Wie schafft er das alles?
Björn Casapietra, der gefeierte Sänger, der glamouröse TV-Star, der charmante Moderator und ewig Reisende. Man kannte ihn aus einem heiteren Werbespot, aus beschwingten Vorabendserien, als erfolgreichen       Fernsehanwalt Ritter mit Gesangs-Ambitionen. Und nicht zuletzt als Moderator des beliebten Bildschirm-Evergreens „Sonntagskonzert“. Nebenbei nahm er drei CDs auf, nahm weiter Gesangsunterricht in Berlin und Mailand und engagierte sich als Botschafter der Wiesbadener Stiftung „Bärenherz“ für schwerstkranke Kinder. Mühelos gelang Björn Casapietra der dauernde Sphärenwechsel. Rampenlicht und Aufnahmestudio, Fernsehkameras und Theaterbühne, italienische Leichtigkeit und deutsche Romantik – wie eingeprägt in seinen Namen, der auf wundersame Weise viel verrät über einen bemerkenswerten Künstler.


Als Sohn des legendären ostdeutschen Dirigenten Herbert Kegel und der nicht minder prominenten Genueser Sopran-Primadonna Celestina Casapietra war seiner Kindheit die entsprechende „Begleitmusik“ vorgegeben: eine musische Startposition, die er als Teenager prompt mit Ausfl ügen in Rock und Punk ergänzte. Björn Casapietra, heute 37 Jahre alt, wäre nicht so erfolgreich, wenn er nicht beständig an sich und seiner künstlerischen Laufbahn arbeitete. Die bemerkenswert multimediale Exposition seiner Karriere blieb nicht ohne Folgen für den Menschen: „Ich erkannte, dass permanentes Pendeln zwischen Schauspielerei und Gesang an die Substanz gehen kann“, bekennt er freimütig.

 

Björn Casapietra Da er sich immer primär als Sänger verstand, zieht er jetzt die Konsequenz und konzentriert seine Arbeit auf die Musik. Das Ergebnis: Seine jüngste Konzerttournee unter dem Titel „Serenata d’Amore – Lieder       der Sehnsucht“. Rund 50 Auftritte in ganz Deutschland, ausverkaufte Konzertsäle, begeisterte Publikumsreaktionen und – last not least – euphorische Pressestimmen: „Der junge Tenor singt selbst Lieder, die einmal unter schärfstem Schmalzverdacht standen, so hingebungsvoll, dass man anfängt zu glauben, was er vorträgt“, lautete eine davon. Ein schöneres Kompliment kann sich Casapietra kaum vorstellen, denn er weiß: Kaum etwas ist schwerer zu interpretieren, als die populäre Klassik.


„Ernsthaftigkeit und Respekt für die Musik“ betrachtet er als Kern seiner Interpretationen. Ob dies nun veritable Opernarien mit opulentem Orchestersound sind, oder die zartesten Gesanglinien einer perfekt arrangierten Ballade „Casapietra kreiert sein eigenes Genre“, schrieb ein Rezensent. Mit müheloser Leichtigkeit wechselt er zwischen Musikstilen ebenso wie zwischen den Registern seines klassisch ausgebildeten Tenors. Verblüff t erlebt der Hörer die Entfaltung seiner geschmeidigen Stimme innerhalb einer Phrase vom fast verhauchten Falsett bis in kraftvoll schmetternde Höhen. Mit der Stimme des jungen Pavarotti verglich ihn ein Kritiker – ein großes Kompliment, das Casapietra nicht zuletzt dem langjährigen und andauernden Unterricht bei seiner berühmten Mutter Celestina verdankt.


Björn Casapietras neues Album „Verführung“ ist auch eine Momentaufnahme seiner Karriere. Doch sie ist vor allem die Summe neuer künstlerischer und seelischer Impulse aus den vergangenen Monaten. Wer bisher seine stilistische Vielfalt zu schätzen wusste, wird einmal mehr überrascht sein: Noch nie zeigte sich Björn Casapietra so ausdrucksstark und gesanglich souverän wie in diesem Programm, das einen Bogen spannt von der traditionellen spanischen Zarzuela bis zur irisch anmutenden Volksweise, vom neu arrangierten Shakira-Hit bis zur bewegenden Ballade „Lied Für Einen Besten Freund“. Mit dabei ist neben seiner Lieblings-Sopranpartnerin Olivia Safe auch ein Musiker, dem der Sänger besonders verbunden ist: Der Gitarrist Uwe Hassbecker, bekannt vor allem als Bandmitglied des ostdeutschen Pop-Mythos „Silly“, ist Björn       Casapietras Halbbruder und sorgt für ein unüberhörbar verfeinertes Kolorit der Arrangements.
Auf dem Live-Programm des Sängers stehen in diesem Sommer einige Open Air-Konzerte, darunter das Classic Open Air auf dem Berliner Gendarmenmarkt Anfang Juli.
Im Januar 2008 startet Björn Casapietra zu einer 60 Konzerte umfassenden Tour, die durch Abstecher ins Ausland ergänzt wird.

 

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