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Münchner Lach- und Schiessgesellschaft

Kein anderes deutsches Kabarett hat jemals einen solchen Grad von Popularität erreicht wie die „Münchner Lach- und Schießgesellschaft“.

Sechzehn Jahre lang, von 1956 bis 1972, stand sie unangefochten an der Spitze der bundesdeutschen Kabarettszene – ohne Zweifel das berühmteste Brettl der Nachkriegszeit.

Seine Geschichte begann, als sich im München der frühen fünfziger Jahre die Wege von drei jungen Leuten kreuzten: der beiden Studenten Dieter Hildebrandt und Klaus Peter Schreiner und des Sportreporters Sammy Drechsel. Klaus Peter Schreiner hat den Weg dieses Kabaretts aufgezeichnet, seine Höhepunkte und seine Krisen bis zu seinem Auseinandergehen, und mit dieser „Biographie des Kabaretts“ zugleich ein Kapitel kabarettistisch erlebter Zeitgeschichte geschrieben. „Den Titel schrieb – die Zeit“, dichtete Erich Kästner zur Eröffnung des Nachkriegskabaretts.

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