Katharina Herb

Ausgezeichnet mit der TZ-Rose der Woche! TZ München
Ausgezeichnet mit dem Kleinkunstpreis "Is was mit de Omma" Alter Markt, Köln

 

Tenore amore (ab Juli 2007)

... oder: Der Sopran packt aus
... oder: Die Sopränin kann lauter
... oder: doch nicht
 
Katharina Herb Hätte die Callas die Wahl gehabt – wäre sie nicht lieber ein Tenor geworden? So ein Robbie Williams der E-Musik, dem die Menge zujubelt und der die Damen zum Orgasmus singt? Ein Tenor mag klein, dick und hässlich sein, Allüren haben oder Tränensäcke – man verfällt ihm trotzdem.
Tenore amore eben. Wie ungerecht!
 

Doch jetzt schlägt die Diva zurück. Der Sopran packt aus. Die Herb stutzt dem Pfau die Federn. Mit kecker Spitzzüngigkeit, sündigem Körpereinsatz und gefühlsechtem Mezzosopran, legt die Kabarettistin Hand an den Hals der Musikgeschichte, flirtet mit der Tenorpartie, erklimmt alle Höhen und lotet die Abgründe aus. Alles, was Sie schon immer über Oper wissen wollten, sich aber nie zu fragen wagten, bringt unsere Königin der Nacht mit Zigarre, aber ohne Damenbart auf den Punkt. Für Katharina Herb ist ein Abend erst gelungen, wenn ein Glas zersungen, ein Herz gebrochen, eine Ohr errötet und ein Herr vor Lachen vom Stuhl gekippt ist. Die Sopränin kann lauter. Und länger. Und leidenschaftlicher. Der Tenor könnte einpacken. Aber wir lieben ihn doch und lassen ihn auspacken.

Pressekritik zum Schmökern:

hamburger Morgenpost 25.07.08
... sprühte ihre Show vor Witz. Schreiend komisch kontrastierte sie die erhabenen Gesten der Oper mit allzu Menschlischen.

Kölner Stadtanzeiger 31.10.07
… einem Programm, das einmal mehr zeigt, welch grandiose Wirkung man entfalten kann, mit der Dekonstruktion von Opernarien. Die … Sängerin bringt das Kunststück fertig, klassische Musik vom Sockel zu holen, ohne ihr den Zauber zu nehmen. Das muss man einfach gesehen und gehört haben.

Welt am Sonntag 21.1.07
Etwas frech, manchmal leise zotig, aber immer tadellos gesungen, mit schön schwingender, um Höhen nicht verlegenen Stimme und voller kleiner ironischer Anführungszeichen für das Medium Oper, diesem wunderlichsten Kind der Theatergeschichte.

Hamburger Tageblatt 17.01.2007
Ein ebenso vornehmes wie vergnügliches Unterfangen ist es, dem sich Katharina Herb verschrieben hat ... Es wurde schliesslich mehr als Zeit, die Oper von ihrem angestaubten Ruf zu befreien.

Hamburger Morgenpost vom 24.1.07

"Fast wie in der Scala! ... Herb, in einer ausgefeilten Robe aus Plastiktüten, die sie der jeweiligen Arie auf verblüffende Weise anpassen konnte, nimmt die Oper zwar durchaus ernst, geht aber mit einer entwaffnenden Leichtigkeit an die manchmal doch reichlich sperrige Bühnenkunst heran."

Hamburger Abendblatt vom 24.1.07
Die Schlampe an der Rampe ... "Orgien in Arien" , die amüsant waren, leicht anrüchig und dennoch zumindest halbwegs stubenrein ... Am Ende tobte das Publikum ... Für große Oper ist eben auch in der Kleinkunst Platz.

Kölner Stadtanzeiger, von Marianne Kolarik, Ende März 06
In ihrem zweiten Programm zeigt Karharina Herb, dass man selbst indiisponiert „schwere“ klassische Musik, mit Leichtigkeit, Improvisationsgabe, Bühnenpräsenz und mimischer Originalität kombinieren kann. Heraus kommt ein prickelndes Gebräu, das sogar Opernverächter mundet.

Westfälische Nachrichten, von Sunhild Salaschek, 30.1.06
Lustvoll und äußerst unterhaltsam. ... Stehende Ovationen für eine Kabarettistin? Und ob!

Anneliese Euler, Main Echo, 28.11.05
Nach diesem Abend mit Katharina Herb im Hofgarten Aschaffenburg wird Oper für ihre ehrfürchtigen Verehrer nie mehr das sein, was sie vorher war. Wer es noch nicht wusste: Oper ist hocherotisch. ... "Primadonna Assoluta" Katharina Herb

Lisa Koch, erlanger Nachrichten, 25.10.05
Opern-Kabarett ist ein ganz und gar unerforschtes Comedy-Genre mit ungeahnten und sehr erfrischenden Möglichkeiten, das Katharina Herb nun aus der Wiege geholt hat und ihm erste, vielversprechende Form verleiht. Die Zuschauerressonanz ... beweist, dass sie einen bestimmten Nerv getroffen haben muss.

wes, Süddeutsche Zeitung, 19.09.05
Alleine steht sie für zwei Stunden auf der Bühne ... und führt in die wundervolle Welt der Oper ein. ... Sex, nicht überstrapaziert, ist ein feiner, von ihr gewählter Weg, ihr Publikum in diese Welt hinein zu begleiten:

 

 
 
 
 

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